Natur und Glück im Gesundheitstourismus

BildDonau1Was hat Natur mit Glück zu tun? Dieser Frage wollen wir im Folgenden nachgehen: Über eine rein visuelle Betrachtung wir kein Glücklichsein entstehen. Wenn eine Naturlandschaft wirksam sein soll, so muss sie auch im

Gehirn wirken und nicht nur im Auge.

Auf diese Weise werden positive Hormone erzeugt. Eine unberührte Naturlandschaft aber auch vielleicht eine behutsam gepflegte Kulturlandschaft hat daher größere Auswirkungen auf unser Wohlbefinden, als wir uns auf den ersten Blick (im wahrsten Sinne des Wortes) eingestehen. 

Den relevanten Hebel nennt Gerd Gerken eine sogenannte transversale Ästhetik, die auf neuronale Prozesse ausgerichtet ist. Das Sehen als beispiehafter Sinn wird im Prozess auf sich selbst ausgerichtet. Das Wahrnehmen an sich wird zu seinem eigenen Inhalt. Auf diese Weise wird ein "Ruhe-Netzwerk" im Gehirn dermaßen aktiviert, dass sich das Überbewusstsein öffnen und das Individuum über seine eigenen Grenzen der materiellen Welt hinauswachsen kann.

Parallel dazu oder besser gesagt als Folge daraus werden auf körperlicher Ebene Glückshormone ausgeschüttet. Was geschieht ist ganz platt ausgedrückt ein Glücklich-Werden durch visuelle Stimulation. Dies hat nun interessante Implikationen für den Gesundheitstourismus. Ein Land reich an ungehobenen natürlichen Schätzen im Sinne von unberührter oder behutsam gepflegter Natur hat einen direkten Einfluss auf die sich dort aufhaltenden Menschen. Einerseits die dauerhaft Lebenden, andererseits die Gäste. 

In diesem Sinne kann auch von Kraftplätzen und Orten mit speziellen Energien gesprochen werden. Ein Ort hat eine bestimmte Qualität, deren wir uns zumindest bewusst sein sollten. Diese Qualität verstärkt die Handlungen und Tätigkeiten, die an einem Ort geschehen, aber eben in eine dem Ort inhärente Richtung. Viele erfolgreiche Geschäftsleute sind sich dessen bewusst und wenden diese Effekte gezielt an. 

In diesem Sinne lade ich Sie ein: Entdecken Sie den Ort an dem Sie sich gerade befinden. Wie schaut er (visuell) aus, aber auch wie fühlt er sich an? Gibt es einen Wirkmechanismus? Spüren Sie irgend etwas?